Schnee und Eis zuhause => Ab auf die Kanaren. Dort gibt es gewaltigere Anstiege als in den Alpen - ganzjährig mit Rennrad befahrbar und mit fetten Höhenmetern deutlich jenseits der 2.000Hm. Macht Laune! 🇪🇸 Gran Canaria 🔤 Pico de las Nieves 🗻 1.945m ↗️ 2.263Hm 🚴♂️ 48km #passzwang #bikesky #cycling
— passzwang.net (@passzwang.net) 13. Januar 2026 um 16:47
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Bin ganz beglückt: "Chacaltaya Challenge" auf Rouvy entdeckt. Eine der höchsten Straßen der Welt auf den Hausberg von La Paz/Bolivien. Vor bald 15 Jahren war ich mit dem Mountainbike oben auf über 5.200m. Hätte nie gedacht, dass ich das Teil nochmal virtuell befahren kann. Morgen gehts los! #mtb
— passzwang.net (@passzwang.net) 16. Dezember 2025 um 17:01
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Täterätä. Europa vorerst komplett (ohne Kriegsgebiete). In 18 Jahren in 47 Ländern die jeweils höchste Bergstraße hochgeradelt. Naja, nicht immer die höchste erwischt, aber der Wille war da. 🇫🇮 Finnland 🔤 Muotkatakka 🗻 565m ↗️ 201Hm 🚴♂️ 15km #passzwang #Rennrad #gravelbike #mountainbike #polarkreis
— passzwang.net (@passzwang.net) 2. September 2025 um 12:56
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Länderpunkt bei Sauwetter im nordwestlichen Zipfel Europas in den Westfjords - wenn auch nicht die höchste Bergstraße der Insel. Jetzt fehlt nur noch Finnland für Europa vorläufig komplett. 🇮🇸 Island 🔤 Kleifaheidi 🏔 413m ↗️ 406Hm 🚴♂️ 7km #passzwang #cycling #gravelbike #Rennrad #bikesky #uphill
— passzwang.net (@passzwang.net) 26. August 2025 um 08:59
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Mit dem Rennrad, dem Gravelbike und dem Mountainbike
unterwegs auf einigen der berühmtesten Anstiege der Welt

Der Ausflug zum Hochwurtenspeicher im österreichischen Kärnten zählt mit seinen über 1.800 Höhenmetern und seiner durchschnittlichen Steigung von knapp 8% auf 24 Kilometern zu den härtesten Rennrad-Rampen der Alpen und zeigt sich dabei oberhalb der Baumgrenze überraschend reizvoll. Noch anspruchsvoller wird es am unmittelbar benachbarten Oscheniksee. Beide Wege führen zu künstlichen Stauseen und sind daher über asphaltierte Versorgungsstraßen erschlossen. Der Weg zum Hochwurtenspeicher führt darüber hinaus zum Sommerskigebiet des Mölltaler Gletschers.
Start: Flattach 700m

Das Profil ist sehr abwechslungsreich und enthält auch einige Höhenverluste (die auf dem Rückweg dann als Anstiege mental unangenehm sind). Zwischendurch gibt es lange Passagen mit zweistelligen Steigungsgraden.

Wir starten in Flattach Richtung Mölltaler Gletscher.

Zunächst geht es über Innerfragant Richtung Talstation der Mölltaler Gletscherbahn.

Hier rechts der Abzweig zur wohl härtesten Rennrad-Rampe der Alpen hinauf zum Oscheniksee. Da geht es aber erst morgen hoch. Heute weiter geradeaus.

Hinter dem großen Parkplatz der Gletscherbahn wird es ab hier interessant. Schwarze Bergauf-Piste für Mountainbiker - genau unser Rennrad-Humor.

Es folgen ziemlich steile 25 Kehren und der Zustand der Fahrbahn wird leider deutlich schlechter.

Hinter Kurve Sieben ein kleiner unbeleuchteter Tunnel. Der Weg ist feucht und schlaglochübersät - ohne Licht unangenehm, aber kein motorisierter Verkehr.

Weiter geht's. Eine Kehre nach der anderen auf der Ruckelpiste.

Am Ende der Kehrengruppe folgt ein zweiter Tunnel: Recht kurz, aber miserable Fahrbahnbedingungen. (Die Kameraautomatik hellt das Bild stark auf)

Man verliert dahinter bei Kilometer 13 einige Höhenmeter und gelangt an die Rückwand des Wurtenspeichers. Wir wollen aber noch deutlich weiter hinauf zum Hochwurtenspeicher.

Die Strecke ist abwechslungsreich und macht Spaß.

Auf den letzten Kilometern oberhalb der Baumgrenze wird es spektakulär. Eine Gruppe von Galerien ist zu durchfahren.

Ganz hinten erkennt man den weiteren Verlauf der Rampe.

Es gab recht viel Schnee diesen Winter.

Blick zurück auf die Passage mit den Galerien

Traumhafter Blick hinab auf die menschenleere Straße, die sich um die Bergstation der Gletscherbahn windet. Kein einziger anderer Radler ist heute unterwegs, motorisierter Verkehr ohnehin nicht auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Strecke.

Unten rechts der Wurtenspeicher, hinten links der Verlauf der Fahrbahn

Hinter der Bergstation gelangt man zum Weißsee, an dessen Ende die Staumauer des Hochwurtenspeichers zu erkennen ist.

Das Weißseehaus thront über dem See.

Der noch recht winterliche Weißsee macht seinem Name heute alle Ehre.

Und schließlich steht man nach einem sehr anstrengenden Ritt hinter der Staumauer zum Hochwurtenspeicher. Und was gibt es hier zu gucken - nichts. Der Speicher ist leer!

Stattdessen ist das Ganze hier eine Baustelle. Die asphaltierte Strecke führt ohnehin nur noch ein paar Meter weiter, so dass wir nach einer großartigen Tour an einem etwas öden "Passschild" unser obligatorisches Gipfelfoto machen.