Nach Gibraltar nun heute mal Madeira angeguckt. Heftiger Rennrad Anstieg auf den Pico do Arieiro. 1.800Hm am Stück, weite Teile >10%, dazu zeitweise starker Regen unterwegs. Kein Spaß, aber Haken dran. 🇵🇹 Madeira 🔤 Pico do Arieiro 🗻 1.802m ↗️ 1.799Hm 🚴♂️ 24km #passzwang #cycling #bikesky
— passzwang.net (@passzwang.net) 17. März 2026 um 19:47
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Gilt Gibraltar als Länderpunkt? Immerhin FIFA/UEFA Mitglied und daher auch bei den Groundhopper-Freunden mitgezählt. Also ja, Länderpunkt #55 ✅️ Höchsten Punkt gestern mit Rennrad erreicht. 🇬🇧 Gibraltar 🔤 Rock of Gibraltar / Affenfelsen 🗻 426m ↗️ 441Hm 🚴♂️ 9km #passzwang #bikesky #cycling
— passzwang.net (@passzwang.net) 14. März 2026 um 13:59
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Schnee und Eis zuhause => Ab auf die Kanaren. Dort gibt es gewaltigere Anstiege als in den Alpen - ganzjährig mit Rennrad befahrbar und mit fetten Höhenmetern deutlich jenseits der 2.000Hm. Macht Laune! 🇪🇸 Gran Canaria 🔤 Pico de las Nieves 🗻 1.945m ↗️ 2.263Hm 🚴♂️ 48km #passzwang #bikesky #cycling
— passzwang.net (@passzwang.net) 13. Januar 2026 um 16:47
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Mit dem Rennrad, dem Gravelbike und dem Mountainbike
unterwegs auf einigen der berühmtesten Anstiege der Welt

Neben den in Andalusien allgegenwärtigen christlichen, maurischen und jüdischen historischen Einflüssen gibt es versteckt in der Bergwelt der Alpujarras einen weiteren religiösen Farbtupfer. Das buddhistische Meditationszentrum O Sel Ling ist nur über eine kaum ausgeschilderte unbefestigte steile Straße erreichbar. Das Zentrum wurde Ende der 70er Jahre von einem buddhistischen Paar aus dem gegenüberliegenden Bergdorf Bubion gegründet und später vom Dalai Lama geweiht. Berühmtheit erlangte das Zentrum als der einjährige Sohn des spanischen Gründerpaares Mitte der 80er als Reinkarnation eines hochrangigen Lama des tibetischen Buddhismus anerkannt wurde und als Lama Tenzin Osel Rinpoche zur religiösen Ausbildung in Klöster nach Indien und Nepal geschickt wurde.
Start: Kapelle Ermita de Padre Eterno 938m

Der Anstieg ist kurz mit zehn Prozent durchschnittlicher Steigung, weist dabei aber auch einige knackige Spitzen auf.

Wir starten an der A-4132 an dieser unscheinbaren Abzweigung. Nur ein selbstgepinseltes Schild weist dort zu "O Sel Ling".

Hier geht's hoch.

Schnell gewinnt man an Höhe und kann tolle Ausblicke in die Alpujarras genießen.

Nach etwa der Hälfte des Weges weist ein kleines Schild auf diese Abzweigung.

Auf breiter Schotterpiste geht es weiter.

Einige schöne Kehren schwingen hinauf.

Das Bild zeigt Dreierlei: Links die steilste Stelle des mittlerweile wieder befestigten Weges, ganz hinten in den Wolken die schneebdeckten Gipfel der Dreieinhalbtausender der Sierra Nevada und ganz rechts am gegenüberliegenden Hang das Bergdorf Bubion, aus dem die Reinkarnation des Lama stammen soll.

Und dann steht man inmitten der südspanischen Alpujarras tatsächlich am Eingang des buddhistischen Zentrums O Sel Ling. Der vordere Teil des weitläufigen Areals ist frei zugänglich. Der hintere private Teil ist den Gästen der Einrichtung vorbehalten.

Eine große Gebetsmühle mit Schriftzug "Om Mane pedme Hung" im Eingangsbreich.

Und eine Stupa mit Gebetsfahnen wie ich sie zuletzt bei meinem Himalaya-Besuch vor neun Jahren gesehen habe.

Buddha ist allgegenwärtig vor Ort.

Abschließender Blick in die Weiten der spanischen Sierra Nevada